Mit ihrem Einkauf zufrieden, schlendern Mutter und Tochter jetzt durch die Stadt. Sie wohnen in einer anderen Stadt und haben sich entschieden mit dem Zug wieder zurück zu fahren. So machen sie sich auf den Weg zum Bahnhof.
Dort angekommen müssen sie sich erst einmal eine Fahrkarte kaufen. Das kann schon eine ganz große Herausforderung sein, aber da sie öfters mit dem Zug fahren, wissen sie genau welche Fahrkarten sie brauchen und welche Tasten sie drücken müssen. So dauert es nicht lange und nachdem sie ihre Geldscheine und Münzen eingeworfen haben, kommen die Fahrscheine raus. Noch schnell ein Blick auf die Anzeigetafel, um zu schauen auf welchem Gleis ihr Zug fährt. Als sie an den Gleisen ankommen, stehen schon einige Fahrgäste und warten auf den Zug. Als er einfährt, stellen sie sich schon mal bereit und als die Türen aufgehen, steigen sie schnell in die 2. Klasse ein.
Für sie ist es schon Normalität, mit dem Zug zu fahren, aber die Maus ist ganz aufgeregt. Ganz gespannt blickt
es sich um als Daniela durch den Gang zwischen den Sitzen nach einem passenden Platz sucht. Endlich haben sie 2 freie Sitze gefunden und nehmen Platz. Da es hier im Zug ganz schön warm ist, ziehen sie sich ihre Jacken aus und lehnen sich zurück und
genießen die schnelle Fahrt. Es ist schön einfach nur zu Reisen, sie können sich unterhalten und eine schöne Zeit haben.
Der Zug hält an verschiedenen Bahnhöfen und nach ca. 20 Minuten sind Daniela und Ihre Mutter in Ihrer Stadt angekommen. Mit vielen anderen Verlassen sie den Zug und die Maus ist wieder mal in einem Fahrzeug liegen geblieben.
Maus fährt bis zum Abend weiter. Wenn es aus dem Fenster sehen könnte, hätte es schöne Landschaften gesehen, Flüsse, große Städte und kleine Ortschaften. Und langsam bekommt die Maus Angst. Je länger die Maus fährt, desto weiter entfernt sie sich von Paula. In dem Moment hat sie keine Hoffnung mehr, Paula je wieder zu sehen.
Traurig liegt es auf dem Sitz und beobachtet die Menschen, wie sie einsteigen, ein paar Stationen fahren und dann wieder aussteigen. Ab und zu kommt ein Schaffner vorbei und kontrolliert die Fahrkarten. Auf die Maus fällt sein Blick nicht und so bleibt die Maus einfach im Wagon. Auch als der Zug für die Nacht abgestellt wird.
Jetzt verbringt Maus eine einsame Nacht, weit entfernt von Paula.