11. Dezember

Mit dem Auto geht es nach Hause. Dort treffen sie auf Maries Vater und Schwester, die zusammen ein Brettspiel spielen. „Hallo wird sind wieder zu Hause!“ grüßt die Mutter ins Wohnzimmer. Marie präsentiert ihre gebastelten Sterne und Fensterbilder! Ganz stolz fordert sie sofort, die Bilder an den Fenstern anzubringen und nach mehrmaligem bitten, holt Vater Teasafilm und befestigt die Bilder gut sichtbar in den Fenstern.

Nach dem Abendessen ist es auch schon Zeit für Marie ins Bett zu gehen und natürlich möchte sie die Maus auch mitnehmen. Erst jetzt bemerkt Mama die Maus und möchte wissen: „Woher hast du denn die Maus? Sie sieht ja ganz schön mitgenommen aus!“ „Die hab ich von Tommy geschenkt bekommen, er hat sie gefunden!“ gibt Marie zu Antwort. „GEFUNDEN?“ ruft Mama aus und nimmt Marie die Maus weg. „Die kannst du nicht behalten, wer weiß, wo die überall schon war.“ Und schon ist Mama mit der Maus verschwunden. Marie liegt traurig in ihrem Bett, sie weiß dass sie die Maus wohl nicht mehr wieder sieht. Mama möchte die Maus in der Mülltonne entsorgen und geht zur Wohnungstür. Dort stehen schon einige Gegenstände, Puppenbett inkl. Puppe, für die morgige Schüleraufführung ihrer Tochter bereit. Da in dem Moment ihre Aufmerksamkeit abgelenkt wird, legt sie die Maus auf das Schuhregal, um es später weg zu werfen. Vergisst es aber im Laufe des Abends und so liegt die Maus am nächsten Tag immer noch bei den Schuhen.

 

Es ist Sonntag und ein sehr ruhiger Tag. Am frühen Nachmittag putzen sich alle heraus und treffen sich an der Tür um in die Schule zu fahren. Als sie an dem Schuhregal vorbei kommt, sieht sie die Maus und stopft sie schnell zur Puppe in das Bettchen. Dann hat die Puppe wenigstens was zum Kuscheln. Der Vater schnappt sich die Gegenstände und sie gehen zum Auto.

 

Als sie in der Schule ankommen, sind schon viele Stühle in der Aula besetzt. Und sie müssen sich passende Plätze suchen. Die Gegenstände haben Sie hinter der Bühne abgegeben und so warten sie bis die Aufführung los geht.

 

Die Maus liegt in der Wiege und ist gespannt was jetzt wohl passieren wird. Das Licht wird gedämpft und Jungen und Mädchen kommen auf die Bühne. Sie spielen nach, wie Jesus und Maria in Nazareth nach einer Herberge suchen und nicht aufgenommen werden. Später in einem Stall unterkommen und Jesus geboren wird. Die Puppe und das Bettchen spielen wohl die wichtigste Rolle in dem Stück. Das Bettchen ist die Krippe und die Puppe ist das Jesuskind. Jetzt spielt in dem Stück auch eine kleines Kuscheltier genannt Maus mit.

 

Die Aufführung ist noch nicht beendet. Andere Kinder spielen Flöte oder Klavier und wieder andere bringen eine Gesangsdarbietung. Ziemlich am Ende kommt Maries Schwester Amelie mit einem Gedicht. Mit etwas zittriger Stimme beginnt Amelie ihr Gedicht auf zusagen.   

 

– Gedicht -

Als sie geendet hat, gibt es viel Applaus und Amelie ist richtig stolz auf sich.

Hinter der Bühne ist ein durcheinander, manche sind sich am Umziehen oder am zusammensuchen der Sachen, die sie mitgebracht haben. Dabei gerät die Maus wiedermal in eine fremde Tasche und geht diesmal mit einer jungen Lehrerin nach Hause.

 

Die Maus geht wieder auf Reisen ...