Am Nachmittag, geht die Maus mit Ramona nach Hause. Dort holt sie gleich die Maus heraus und überlegt: „Hm, wie überreiche ich dich an Paula. Das wird eine Überraschung! Paula hat dich ganz doll vermisst!“ Spricht Ramona, nimmt die Maus vorsichtig in die Hand und streichelt über ihren Kopf! „Wo du wohl die ganz Zeit gesteckt hast!“ „Wenn du wüsstest, was ich alles erlebt habe,“ denkt die Maus bei sich. Diese Nacht verbringt sie auf dem Wohnzimmertisch direkt neben dem Adventkranz.
Am nächsten Morgen, nachdem Ramona gefrühstückt hat, holt sie buntes Geschenkpapier und packt die Maus darin ein. Dann zieht sie sich an und macht sich auf den Weg zu ihrer Cousine.
„Hallo, sind die Kinder zu Hause?“ fragt Ramona als sie bei Angie ankommt. „Nein, sie sind mit Thorsten einkaufen.“ „Ich habe hier ein Weihnachtsgeschenk für Paula!“ spricht Ramona, während sie sich auf die Couch setzt und das kleine Päckchen aus ihrer Tasche holt.
„Das wirst du jetzt nicht glauben, aber ich hab hier die Maus drin, ist gestern bei uns im Bus gefunden worden. Wie sie dorthin kommt kann ich nicht sagen!“
Freude strahlend, nimmt Angie ihr das Geschenk ab und legt es schon mal unter den Baum! „Da wird Paula aber staunen!“ Nach einem keinen Plausch trennen sie sich wieder und wünschen sich „FROHE WEIHNACHTEN“.
Jetzt ist alles für den Heiligen Abend vorbereitet. Das Essen ist im Backofen, die Geschenke liegen unter dem Weihnachtsbaum und die Familie hat sich auf der Couch versammelt. „So Clara jetzt bist du dran. Du wolltest uns doch ein Gedicht vortragen!“ fordert Thorsten seine Tochter auf. Clara stellt sich vor den Weihnachtsbaum und beginnt:
Zwei helle Sternlein funkeln
Dort über dem Häuschen klein
Christkind steht draußen im Dunkeln
Und schaut zum Fenster hinein.
Es horcht, ob die Kinder recht brav sind,
ob sie nicht zanken und schreien,
und wenn die Kleinen im Schlaf sind
geht es wieder in den Himmel hinein.
Im Himmel hat es ein Gärtchen
Mit Tannenbäumchen voll
Christkindchen läutet am Pförtchen
Dass man ihm aufmachen soll.
Der gute Nikolaus geht durch den Garten
„Getreuer Knecht mach auf!“
Christkindchen braucht nicht lange zu warten,
Der gute Nikolaus macht ihm schon auf.
Das weiße Mäntelchen aus weichem Fellchen
Hat man ihm abgetan
Und dem Eselchen im Ställchen
Gibt man Heu und Marzipan
Christkind durch Moos und Gebüsche
dort in sein Häuschen geht
dort sitzen die Englein am Tisch
und machen Tischgerät
Die einen vergolden die Nüsse
Die anderen machen Konfekt
Und die ganz kleinen
Haben schon die Weihnachtskerzen angesteckt
Ringsum ist alles dunkel,
bald wird es Weihnachten sein
zwei helle sternlein funkeln
dort über dem Häuschen klein!
Als Clara geendet hat, sind die Eltern begeistert und applaudieren!
Das Gedicht ist eine Familientradition. Schon Angies Oma hatte es von ihrer Mutter beigebracht bekommen und so haben es jetzt alle Generationen gelernt.
Danach geht es zum Auspacken der Geschenke. Alle sind mit ihrem ersten Geschenk beschäftigt, als Paula ihr Geschenk von Ramona aufmacht.
„Da ist ja die Maus!!!“ ruft sie freudestrahlend aus und hat sie gleich fest in ihre Arme genommen! Alle sind glücklich, dass sich Paula so über ihre wiedergefundene Maus freut. Die neuen Sachen sind dann erst mal uninteressant.
Als Angie, ihre Tochter Paula später am Abend ins Bett bringt verspricht sie: „Mama, die Maus bleibt jetzt immer zu Hause! Die darf ich nicht wieder verlieren!“ Tief unter der Decke steckt die Maus und ist überglücklich wieder bei Paula zu sein. Und schläft zum ersten Mal seit Wochen wieder zufrieden und glücklich ein.
ENDE
Ich wünsche ALLEN
EIN SCHÖNES WEIHNACHTSFEST!!!
ICH WÜNSCHE ALLEN EIN SCHÖNES WEIHNACHTSFEST UND GUTEN START INS NEUE JAHR.
Wenn ihnen die Geschichte gefallen hat, dann können sie mir eine kurze Nachricht schreiben, oder ein einfach ein paar Sterne da lassen!
Hinterlasse mir ein paar Sterne: