24. Dezember

Am Nachmittag, geht die Maus mit Ramona nach Hause. Dort holt sie gleich die Maus heraus und überlegt: „Hm, wie überreiche ich dich an Paula. Das wird eine Überraschung! Paula hat dich ganz doll vermisst!“ Spricht Ramona, nimmt die Maus vorsichtig in die Hand und streichelt über ihren Kopf! „Wo du wohl die ganz Zeit gesteckt hast!“ „Wenn du wüsstest, was ich alles erlebt habe,“ denkt die Maus bei sich. Diese Nacht verbringt sie auf dem Wohnzimmertisch direkt neben dem Adventkranz.

 

Am nächsten Morgen, nachdem Ramona gefrühstückt hat, holt sie buntes Geschenkpapier und packt die Maus darin ein. Dann zieht sie sich an und macht sich auf den Weg zu ihrer Cousine.

 

„Hallo, sind die Kinder zu Hause?“ fragt Ramona als sie bei Angie ankommt. „Nein, sie sind mit Thorsten einkaufen.“ „Ich habe hier ein Weihnachtsgeschenk für Paula!“ spricht Ramona, während sie sich auf die Couch setzt und das kleine Päckchen aus ihrer Tasche holt.

„Das wirst du jetzt nicht glauben, aber ich hab hier die Maus drin, ist gestern bei uns im Bus gefunden worden. Wie sie dorthin kommt kann ich nicht sagen!“

Freude strahlend, nimmt Angie ihr das Geschenk ab und legt es schon mal unter den Baum! „Da wird Paula aber staunen!“ Nach einem keinen Plausch trennen sie sich wieder und wünschen sich „FROHE  WEIHNACHTEN“.

 

Jetzt ist alles für den Heiligen Abend vorbereitet. Das Essen ist im Backofen, die Geschenke liegen unter dem Weihnachtsbaum und die Familie hat sich auf der Couch versammelt. „So Clara jetzt bist du dran. Du wolltest uns doch ein Gedicht vortragen!“ fordert Thorsten seine Tochter auf. Clara stellt sich vor den Weihnachtsbaum und beginnt:

Zwei helle Sternlein funkeln

Dort über dem Häuschen klein

Christkind steht draußen im Dunkeln

Und schaut zum Fenster hinein.

 

Es horcht, ob die Kinder recht brav sind,

ob sie nicht zanken und schreien,

und wenn die Kleinen im Schlaf sind

geht es wieder in den Himmel hinein.

 

Im Himmel hat es ein Gärtchen

Mit Tannenbäumchen voll

Christkindchen läutet am Pförtchen

Dass man ihm aufmachen soll.

 

Der gute Nikolaus geht durch den Garten

„Getreuer Knecht mach auf!“

Christkindchen braucht nicht lange zu warten,

Der gute Nikolaus macht ihm schon auf.

 

Das weiße Mäntelchen aus weichem Fellchen

Hat man ihm abgetan

Und dem Eselchen im Ställchen

Gibt man Heu und Marzipan

 

Christkind durch Moos und Gebüsche

dort in sein Häuschen geht

dort sitzen die Englein am Tisch

und machen Tischgerät

 

Die einen vergolden die Nüsse

Die anderen machen Konfekt

Und die ganz kleinen

Haben schon die Weihnachtskerzen angesteckt

 

Ringsum ist alles dunkel,

bald wird es Weihnachten sein

zwei helle sternlein funkeln

dort über dem Häuschen klein!

 

Als Clara geendet hat, sind die Eltern begeistert und applaudieren!

Das Gedicht ist eine Familientradition. Schon Angies Oma hatte es von ihrer Mutter beigebracht bekommen und so haben es jetzt alle Generationen gelernt.

Danach geht es zum Auspacken der Geschenke. Alle sind mit ihrem ersten Geschenk beschäftigt, als Paula ihr Geschenk von Ramona aufmacht.

„Da ist ja die Maus!!!“ ruft sie freudestrahlend aus und hat sie gleich fest in ihre Arme genommen! Alle sind glücklich, dass sich Paula so über ihre wiedergefundene Maus freut. Die neuen Sachen sind dann erst mal uninteressant.

 

Als Angie, ihre Tochter Paula später am Abend ins Bett bringt verspricht sie: „Mama, die Maus bleibt jetzt immer zu Hause! Die darf ich nicht wieder verlieren!“ Tief unter der Decke steckt die Maus und ist überglücklich wieder bei Paula zu sein. Und schläft zum ersten Mal seit Wochen wieder zufrieden und glücklich ein.

ENDE

 

Ich wünsche ALLEN

 

EIN  SCHÖNES  WEIHNACHTSFEST!!!


ICH WÜNSCHE ALLEN EIN SCHÖNES WEIHNACHTSFEST UND GUTEN START INS NEUE JAHR.

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