20. Dezember

Vor der Lagerhalle warten schon 2 Schlitten auf die Kinder. So geht’s jetzt zum „Schlittenhügel“, wie sie ihre Schlitten Abfahrtsbahn nennen. Jeweils die Geschwister teilen sich einen Schlitten.

Oben, an der Abfahrtsstelle werden die Schlitten nebeneinander positioniert.

Auf dem ersten, geliehen Schlitten, nehmen vorne Lisa, hinten Jannik Platz.

Aus der Mitte startet Leo und Maxi und ganz außen besteigen Basti und Marvin ihren Schlitten.

EINS, ZWEI, DREI und schon schießen die 3 Schlitten die vereiste Bahn hinab.

Da Mäuschen ganz vorne an dem Seil hängt, flattern ihre Ohren im kalten Wind, als sie den Hang hinunter fahren.

So geht es den ganzen Nachmittag weiter. Sie können gar nicht mehr zählen, wie oft sie den Hang hinunter gerast sind.

Langsam wird es ihnen kalt und sie beschließen sich bei Jannik und Lisa zu Hause wieder aufzuwärmen. Aber eine letzte Abfahrt wollen sie noch wagen.

Dabei kollidieren Jannik und Lisa mit einem anderen Schlitten und alle landeten im Schnee.

Laut lachend rappeln sie sich wieder auf.

„Ach Marco, du bist es ja! Ist deiner Schwerster und dir etwas passiert?“ möchte Jannik von seinem Schulkamerad wissen. „Nein, nichts passiert!“ gibt Marco zurück und hilft seiner 5 jährigen Schwester wieder auf den Schlitten, damit er sie wieder die Hänge hinauf ziehen kann.

 

Nach dieser Aufregung ziehen Jannik, Marvin und Maxi ihre Schlitten bis vor Jannik und Lisa’s Haustür. Nach kurzem klingeln, öffnet Michelle, die Mutter, die Tür.

„Ihr seht aber durchgefroren aus! Kommt rein, soll ich euch einen Kakao machen?“

„Ja, Mama das wäre toll!“ begrüßt Lisa.

Im Vorraum ziehen sie ihre Schuhe aus, hängen die Jacken an die Haken und betreten dann das Wohnzimmer. Bevor Michelle die Tür wieder schließt, fällt ihr Blick auf die Schlitten und sieht die Maus im hohen Schnee liegen. Sie hebt sie auf und folgt den Kindern ins Wohnzimmer.

„Wo habt ihr denn die Maus her?“ fragt Michelle in die Runde. Alle zucken mit den Achseln! „Kenn ich nicht!“ kommt als Antwort. „Die Maus wird Marco’s Schwester gehören, ihr seid doch zusammen gestoßen,“ wirft Maxi ein.

„Herrjeh, wie die Maus aussieht, ich stecke sie gleich mal in die Waschmaschine, bevor ich sie Morgen im Kindergarten bei Julia vorbeibringe.“ Beschließt Michelle.

Während die Maus in der Waschmaschine steckt, bereitet sie den Kindern ihren Kakao zu. Und nachher sitzen sie alle zusammen, genießen das warme Getränk und ein paar Plätzchen. Langsam tauen alle wieder auf.

 

Die Maus kennt die Aktion, Waschmaschine schon. Paula’s Mutter Angie hat sie auch oft gewaschen. So hat sie keine Angst und am nächsten Morgen ist sie wieder sauber und trocken.